Sonntag, 29. Dezember 2019

Der Weihnachtsspeck muss weg...

..., das dachten sich 5 unserer Mitglieder und fuhren kurz nach Weihnachten am 27. bzw. 28.12. zu Turnieren in ihrer Umgebung.
Während Annie, Caro, Benny und Thomas beim Doppelturnier in Pasewalk an den Start gingen, nahm ich an einem Weihnachtsturnier in Cottbus teil.
Sowohl aus Pasewalk als auch aus Cottbus konnten am Ende Pokale mitgebracht werden.
Genaueres gibt es nun in den Berichten:

Nachdem die Weihnachtsfeiertage vorbei waren, machte ich mich am 27.12. zusammen mit meinem Bruder von meiner ursprünglichen Heimatstadt Peitz auf den Weg ins 15 Kilometer entfernte Cottbus um endlich wieder ein wenig Tischtennis zu spielen. Denn die SG Automation Cottbus lud zum traditionellen ZWUNT (Zwischen Weihnachten und Neujahrs-Turnier) ein.
Ich traf auf viele bekannte Gesichter aus alten Zeiten und war im Turnier einer der Favoriten.
So spielte ich mich im Einzelwettbewerb, an dem 47 Sportler teilnahmen, auch ohne große Probleme bis ins Viertelfinale, ehe ich gegen einen Frauendorfer Noppenspezialisten schon bei 1:2 kurz vor dem überraschenden Aus stand. Doch nachdem ich dieses Spiel noch drehen konnte, traf ich im Halbfinale auf den nächsten Materialspieler. Ich schaffte es nach der Weihnachtspause nicht so gut wie eigentlich gewohnt gegen Material zu spielen und verlor am Ende überraschend mit 1:3 gegen Lars Wilhelm vom ESV Forst, der mich mit seinem Anti und sein Spinreiches Angriffsspiel zur Verzweiflung brachte. Doch ich freute mich auch über den 3. Platz im Einzel, denn das Turnier war ja bekanntlich nur da um nach Weihnachten sich wieder etwas sportlich zu betätigen und alte Bekannte wieder zu sehen.
Im Doppelwettbewerb bekam ich mit Kamdish Ahmadi, der in der Stadtliga Cottbus aufschlägt, einen mir bekannten Spieler an meine Seite gelost. Er ist der Vater von den bekannten Cottbuser Nachwuchstalenten Jolie und Joelle Ly Kleinert die hier sicherlich einige kennen.
In der 1. Runde trafen wir auch ausgerechnet auf die zwei Töchter meines Partners und die legten hochmotiviert los und nahmen uns gleich mal den 1. Satz ab. Doch zum Glück wurden die Mädels dann mit der Zeit nicht mehr ganz so treffsicher und so konnten wir am Ende mit 3:1 gewinnen. Nach einem 3:1 Sieg im Achtel- und einen 3:0 Sieg im Viertelfinale standen wir schon im Halbfinale.
Dort war die Cottbuser Landesligapaarung Komolko/Bevermann eigentlich gegen uns favorisiert. Doch wir hatten uns mittlerweile echt gut eingespielt und harmonierten gut zusammen. So konnten wir mal wieder einen 0:1 Rückstand zu einen 3:1 Sieg umwandeln und freuten uns über den Finaleinzug. Hier waren wir nun aber eigentlich klarer Underdog gegen zwei benoppte polnische Sportfreunde vom ESV Lok Guben. Doch nun wuchs auch vor allem mein Partner über sich hinaus, der im Einzel nicht über die 1. KO-Runde hinaus kam. So konnten wir am Ende total überraschend 3:0 gewinnen und somit den Doppelwettbewerb für uns entscheiden.
Ein toller Abschluss des schönen aber langen Turniertages in Cottbus.

Einen Tag später, am 28.12., ging es dann für 4 Finower nach Pasewalk zum Doppelturnier.
Benny berichtet euch wie es da gelaufen ist:
Die Zeit zwischen den Feiertagen nutzten am Samstag vier Sportler unseres Vereins, um sich bei einem Klassiker der freien Turniere zu messen. Caro Gragoll, Annie, Thomas Kolling und ich nahmen am traditionellen 13. Pasewalker Weihnachts-Doppelturnier teil. In drei Spielklassen kämpften jeweils 24 Doppelpaarungen um die begehrten Preise. Neben bekannten Gesichtern aus Fürstenwalde, Prenzlau und Fürstenberg war die A-Klasse, in der wir allesamt an den Start gingen, vor allem gespickt mit Spielern aus den Landes-, Verbands- und Verbandsoberligen aus Mecklenburg-Vorpommern. Caro ging mit ihrem Papa an den Start. Annie spielte mit ihrer Freundin Marie-Sophie aus Prenzlau und Thomas und ich versuchten uns für die Rückrunde in Form zu bringen. Annie erwischte mit ihrer Partnerin eine schwere 5er-Gruppe, in der sie u. a. gegen die späteren Turniersieger antreten mussten - ein polnisches Doppel aus Stettin, das dort in der 2. Liga aufschlägt und gutes Oberliga-Niveau aufzuweisen hatte. Mehr als ein paar Sätze waren für die Freundinnen leider nicht drin, doch stand bei den beiden vor allem der Spaß im Vordergrund. So scheiterten sie bereits in der Gruppenphase. Caro/Papa und Thomas/ wurden in die gleiche 6er-Gruppe gelost. Die Gragolls konnten sich dort eine gute 3:2-Bilanz erspielen - u. a. gewannen sie gegen uns mit 3:1 - und erreichten so den 4. Platz, der den Einzug in das Hauptfeld bedeutete. Für Thomas und mich blieb die Niederlage gegen das Familiedoppel überraschend die einzige. Mit einer 4:1-Bilanz errungen wir den Gruppensieg. Im Achtelfinale trafen Caro/Papa auf die ihnen gut bekannte Kombination Herbach/Guth aus Fürstenberg. Das "Vereinsduell" entschieden die Gragolls im Entscheidungssatz für sich. Im Viertelfinale war dann jedoch leider gegen die Vorjahressieger aus MeckPomm Endstation. In jener Verbandsoberliga-Verbandsligakombination aus Greifswald fanden dann auch Thomas und ich im Halbfinale unsere Meister. In den Runden zuvor konnten wir vor allem durch gute kämpferische Leistungen noch jeweils zwei 3:1-Siege gegen Doppel aus Penkun und Waren erringen. So standen wir am Ende überraschend auf dem Treppchen und freuten uns während der Siegerehrung, die bereits am Sonntag um 0.30 Uhr stattfand, riesig über unseren 3. Platz.
Damit hatten wir vor Turnierbeginn nicht gerechnet. Zufrieden und mit gut gefüllten Magen traten wir anschließend die nächtliche Heimreise an. Gerne werden wir in den nächsten Jahren noch einmal in Pasewalk antreten, denn die Gastgeber glänzten durch eine tolle Turnierorganisation und große Gastfreundlichkeit. So waren alle Speisen und Getränke mit im Startgeld enthalten. Vielleicht finden sich ja dann noch ein paar weitere Finower, die nach Weihnachten in den drei verschiedenen Spielklassen versuchen die zusätzlichen Pfunde abzutrainieren und um die Pokale zu wetteifern. Das Spielniveau ist wirklich ansprechend und für jeden ist etwas dabei. Aber Vorsicht: Die Startplätze sind heiß begehrt. In diesem Jahr war die Online-Anmeldung bereits nach 5 Minuten geschlossen. Also informiert Euch rechtzeitig.

Mit einer anderen Zielstellung, denn möglichst viel Wettkampferfahrung gegen talentierte gleichaltrige zu gewinnen, sind heute und morgen einige Talente von uns beim Winterturnier der TTG 207 Ahrensburg aktiv.
Wie unser Nachwuchs dort abgeschnitten hat, werdet ihr morgen Abend auf der Homepage lesen können.

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